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Rettungshunde

Eine Rettungshundestaffel gibt es im Kreisverband Calw erst seit dem Jahr 2005. Das Einsatzgebiet umfasst vorrangig den Landkreis Calw, auf Anforderung jedoch auch die benachbarten Landkreise. Hauptaufgabe der Rettungshundestaffel ist es, Vermisste, Verunglückte, Verschüttete, Desorientierte oder Suizidgefährdete aufzuspüren. Die Rettungshundestaffel wird im Einsatzfall durch die Integrierte Leitstelle Calw alarmiert.

Vermisste Menschen werden meist in Wäldern und schwer begehbaren Regionen gesucht. Für Menschen sind diese Regionen oft uneinsichtig und schwer zu durchqueren. Hunde hingegen arbeiten sich wendig mit ihren Nasen, selbst durch Dornengebüsch, hindurch. Auf der Website der Rettungshundestaffel erfahren Sie mehr über die Rettungshundestaffel.

Eigenschaften eines Rettungshundes

Grundsätzlich ist jeder mittelgroße, nicht zu schwere, robuste Mischlingshund als Rettungshund ebenso geeignet wie ein entsprechender Rassehund. Ein Stammbaum sagt nur wenig über die Eignung eines Hundes aus. Der Rettungshund muss aggressionsfrei gegenüber Mensch und Tier sein und darf Personen und andere Tiere nicht bedrängen. Das erforderliche Sozialverhalten lernt der Hund bereits im Welpenalter, durch den Kontakt mit anderen Hunden und mit Menschen. Deshalb wird ein Zwingerhund nur in Ausnahmefällen ein guter Rettungshund sein. Ein Rettungshundeteam besteht aus dem Hund und dem Hundeführer.

Ein Hund ist kein Sportgerät


I
n der Rettungshundearbeit ist es wichtig, dass sich Hund und Hundeführer aufeinander verlassen können. Der Hund muss gehorchen, weil z.B. das Gelände gefährlich ist und man den Hund oftmals nur aus großer Entfernung leiten kann. Der Hundeführer muss seinem Hund vertrauen können, wenn er z.B. nach dem Kommando "Such und Hilf!" ein Opfer "in der Nase hat" und auf einen Abruf nicht sofort zurückkommt, sondern erst seiner Aufgabe nachgeht und das Opfer findet.

Ausbildung

Die Ausbildung zum Rettungshund dauert ein bis zwei Jahre. Nachdem der Hundeführer in den Sanitätskursen A und B, Kynologie, Karte/Kompass und Funktechnik geschult wurde, kann das Team die erste Prüfung ablegen. Mit den Hunden wird Gehorsamkeit trainiert und an verschiedenen Geräten gearbeitet. So muss der Hund z.B. über eine liegende Leiter, ein Gerüst, eine Wippe, durch eine Röhre, sowie über einen Steg, selbstständig und sicher gehen. Dies erfordert vom Hundeführer viel Geduld und Einfühlungsvermögen.

 

 

Ihr Ansprechpartner

Jens Müller
Servicestelle Ehrenamt

Tel. (07051) 7009-230
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